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Keine Stimme den Nazis!

Dresden/Berlin: Hausdurchsuchungen bei den LINKEN wegen ANTI-NAZI-DEMO am 13. Februar

Das schreibt Indymedia dazu!

Pro-NRW entgegentreten!

Die rechtspopulistische Partei Pro-NRW kündigt an, im Frühjahr 2010 in einem Sternmarsch zur Duisburger Moschee zu ziehen. Sie darf mit starkem Widerstand rechnen!

Pro-NRW will nach zwei gescheiterten "Anti-Islam-Konferenzen" in Köln, nun dem Vorbild der Schweizer SVP (Schweizerische Volkspartei) folgen und auf ein Minarettverbot drängen. Dazu soll wieder einmal eine "Konferenz" einberufen werden, zu der wie zu den vorherigen Konferenzen auch, Rechte und Nazis aus ganz Europa geladen sind.

Die rassistische Hetze von Pro-NRW zielt darauf ab, die Vorurteile und Ängste gegenüber Menschen islamischen Glaubens zu nutzen und für ihre politischen Ziele zu instrumentalisieren. Dabei kann sie sich einer ganzen Reihe von Unterstützern sicher sein. Diese reicht von der Thilo Sarrazin (SPD), der türkische und arabischstämmige Mitbürger zu Menschen 2. Klasse ob ihrer Herkunft degradiert, bis zu faschistischen Parteien, wie der NPD, die gerne das Lied von "Deutschland den Deutschen" singt und deren Mitglieder offen Andersdenkende gewaltätig angreifen.

Nach außen versucht Pro-NRW den bürgerlichen Schein zu waren, entlarvt sich jedoch selbst durch Personen in der Führungsriege, die eine einschlägige faschistische Karriere hinter sich haben.Ziel von Pro Köln/Pro NRW ist einerseits gegen die islamische Minderheit im Lande zu hetzen und andererseits die neoliberale Politik der CDU/FDP gegen die Mehrheit der Bevölkerung im Lande noch zu überholen.

Hinter scheinbarer bürgerlicher "Anständigkeit" versteckt sich ein Wohlstandschauvinismus, der sich in Wirklichkeit gleichermaßen gegen Muslime, MigrantInnen und Hartz IV- Empfänger richtet.

Wir werden das nicht hinnehmen und alles tun, um die Grund- und Menschenrechte von Minderheiten in diesem Lande zu verteidigen.

Den Aufmarsch der Kulturkrieger von Pro-NRW gilt es zu verhindern. Im Jahr 2005, als eine faschistische Demonstration versuchte, durch Duisburg zu ziehen um gegen den Bau der Moschee zu demonstrieren, bewies die lokale Bevölkerung und ein Bündnis aus Duisburg seine Entschlossenheit und konnte den rechten Aufmarsch erfolgreich verhindern

Wir werden alles tun, um dies zu wiederholen

Duisburger Netzwerk gegen Rechts
Duisburg, 13.12.2009


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